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Berechung der Höhe des Wochengeldes

Bei unselbstständig erwerbstätigen Frauen errechnet sich die Höhe des Wochengeldes nach dem Nettoeinkommen der letzten drei Monate. Zusätzlich gibt es auch einen Zuschlag für Sonderzahlungen wie zum Beispiel Urlaubs- und Weihnachtsgeld.

Geringfügig beschäftigten selbstversicherten Frauen (Selbstversicherung nach § 19a ASVG) steht ein Fixbetrag in der Höhe von € 8,45 pro Tag zu (Wert für das Jahr 2013).

Freie Dienstnehmerinnen haben Anspruch auf einkommensabhängiges Wochengeld.

Während des Beschäftigungsverbots erhalten Bäuerinnen und selbstständig erwerbstätige Frauen, die ein Gewerbe ausüben so genannte Betriebshilfe. Wird diese nicht gewährt, so haben diese Frauen mitunter Anspruch auf Wochengeld in der Höhe von € 50 pro Tag (Wert für das Jahr 2013) – diese Regelung kommt vor allem bei selbständig erwerbstätigen Frauen, die kein Gewerbe ausüben, zum Tragen (Stichwort "Neue Selbstständige").

Geringfügig Beschäftigte, die nach § 19a ASVG selbstversichert sind, erhalten einen fixen Betrag von € 7,91 pro Tag.

Beziehen werdende Mütter Leistungen nach dem Arbeitslosenversicherungsgesetz so haben sie Anspruch auf das Wochengeld in der Höhe von 180% der zuletzt bezogenen Leistung.

Hatten Frauen, die bereits Kinderbetreuungsgeld beziehen, schon bei der vorangegangenen Geburt Anspruch auf Wochengeld und beziehen sie bei Beginn der Schutzfrist Kinderbetreuungsgeld, so erhalten sie grundsätzlich Wochengeld für ein weiteres zu erwartendes Kind. Sofern die Mutter beim vorherigen Kind eine Pauschalvariante des Kinderbetreuungsgeldes gewählt hat, erhält sie ein Wochengeld in der Höhe von 180 Prozent der monatlichen € 436 (dieser Wert entspricht der Pauschalvariante 30+6)