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Einkommenabhängiges Kinderbetreuungsgeld

Das einkommensabhängige Kinderbetreuungsgeld kann, wenn es durch einen Elternteil in Anspruch genommen wird, bis zum vollendeten 12. Lebensmonat des Kindes bezogen werden. Kommt es zur Inanspruchnahme durch beide Elternteile so verlängert sich die Bezugsdauer bis zum Ende des 14. Lebensmonats des Kindes.

Die Bezugshöhe liegt bei 80% der Letzteinkünfte, maximal jedoch bei € 66 pro Tag. Das sind in etwa € 2.000 pro Monat, wobei der tatsächliche monatliche Betrag je nach Dauer des jeweiligen Monats variieren kann.

Bezieherinnen von Wochengeld erhalten 80% des Wochengeldes, bei unselbstständig erwerbstätigen Vätern wird ein fiktives Wochengeld berechnet.

Führt die Krankenkasse eine zusätzliche Berechnung zur Höhe des Kinderbetreuungsgeld durch, kommt die so genannte Günstigkeitsrechnung zum Tragen, d.h. der Tagsatz kann sich zwar erhöhen, nicht jedoch reduzieren.

Grundlage für die Berechnung der Höhe des einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgeldes sind die einkommenssteuerpflichtigen Einkünfte des Jahres vor der Geburt, in dem kein Kinderbetreuungsgeld bezogen wurde.