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Geburt

Hier finden sich Informationen zur Geburt im Krankenhaus und der Geburt zu Hause. Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten:

  • Geburt im Krankenhaus
  • Ambulante Geburt
  • Hausgeburt

Die Entscheidung über den Ort bzw. die Art der Geburt ist eine individuelle und kann nur von der werdenden Mutter bzw. den werdenden Eltern entschieden werden. Sie hängt aber auch vom Gesundheitszustand der Mutter und des Kindes und vom Ablauf eventueller vorangegangener Geburten ab. Wichtig ist, dass sich die werdende Mutter mit ihrer Entscheidung wohl fühlt und auch der Partner damit umgehen kann. Eine Hausgeburt ist nur dann ratsam, wenn sowohl die werdende Mutter als auch der werdende Vater die Entscheidung tragen können.

Es erscheint sinnvoll, sich zeitgerecht über die verschiedenen Möglichkeiten zu informieren, zum Beispiel im Rahmen von Schwangerenbetreuung und Geburtsvorbereitungskursen. Diese werden für werdende Mütter, aber auch für Paare angeboten. Üblicherweise beginnt die werdende Mutter um die 25. Schwangerschaftswoche mit der Geburtsvorbereitung.

Geburtsbegleitung

Geburtsbegleitung bedeutet, dass die werdende Mutter von ihrer privaten Hebamme ins Krankenhaus begleitet wird. Die private Hebamme wird während der Schwangerschaft kontaktiert und begleitet die werdende Mutter in der Schwangerschaft, bei der Geburt und im Wochenbett, d.h. in der ersten Zeit nach der Geburt.

Weitere Informationen zum Aufgabenbereich und der Hilfestellung finden sich unter dem Menüpunkt "Ärzte, Spitäler und Hebammen".

Die Wahl der Hebamme ist individuell, die werdende Mutter muss sich mit der Hebamme gut aufgehoben bzw. betreut fühlen. Oft bietet die Hebamme auch Geburtsvorbereitungskurse an - sie steht der werdenden Mutter in dieser spannenden Zeit mit Rat und Tat zur Seite und ist auch nach der Geburt für sie da.

Die Geburtsbegleitung durch eine private Hebamme ist nicht kostenlos – umfassende Informationen zu den Tarifen finden sich auf der Homepage des österreichischen Hebammengremiums.

Geburt im Krankenhaus

Der Anmeldemodus ist von Krankenhaus zu Krankenhaus verschieden, dies hängt auch von der Auslastung des jeweiligen Spitals ab. Nichtsdestotrotz sollten sich werdende Mütter bis zur 24. Schwangerschaftswoche im Krankenhaus ihrer Wahl zur Geburt anmelden.

Solltest du dich für eine Hausgeburt entscheiden, ist auch in diesem Fall eine Anmeldung im Krankenhaus sinnvoll, sodass im Fall der Fälle ein Platz für dich reserviert ist!

Ist die Geburt ohne Komplikationen verlaufen, so werden Mutter und Kind üblicherweise am 3. Tag nach der Geburt entlassen. Es gibt aber auch die Möglichkeit der ambulanten Geburt, wo Mutter und Kind frühestens drei Stunden nach der Geburt nach Hause gehen können.

Ambulante Geburt

Die ambulante Geburt hat den Vorteil, dass die Annehmlichkeiten einer Geburt im Spital mit den Vorzügen einer Hausgeburt verbunden werden. Während der Geburt gibt es optimalen medizinischen Beistand, nach der Geburt des Kindes kann sich die frischgebackene Familie in der gewohnten Umgebung der eigenen vier Wände auf die neue Situation einstellen.

Bei einer ambulanten Geburt wird das Kind in der Geburtenstation eines Krankenhauses zur Welt gebracht. Verläuft die Geburt ohne Komplikationen und sind Mutter und Kind wohlauf, können sie das Krankenhaus frühestens nach drei Stunden wieder verlassen. 

Die Nachbetreuung übernimmt sodann eine Hebamme und eine Kinderärztin bzw. ein Kinderarzt, die schon während der Schwangerschaft ausgewählt werden.

Folgende Voraussetzungen müssen für eine ambulante Geburt gegeben sein:

  • Betreuung durch eine Hebamme
  • Wahl einer Kinderärztin bzw. eines Kinderarztes
  • Geburt ohne etwaige Komplikationen
  • Stabiler Gesundheitszustand von Mutter und Kind nach der Geburt

Geburt zu Hause

Eine Hausgeburt birgt viele Vorteile: die Geburt findet zu Hause in der gewohnten Umgebung mit einer in der Schwangerschaft ausgewählten Hebamme statt, die werdende Mutter kann sich ihr „Nest“ gemäß ihren Bedürfnissen und Wünschen einrichten und nach der Geburt kann sich die frischgebackene Familie in ihren vier Wänden in Ruhe auf die neue Situation einstellen.

Dennoch müssen sich Vater, Mutter und Hebamme ihrer Verantwortung bewusst sein. Die werdenden Eltern sollen sich bei der Entscheidung zu einer Hausgeburt einig sein und sich mit dieser Entscheidung wohl fühlen können.

Planen die Eltern eine Hausgeburt, so wird der Gynäkologe bzw. die Gynäkologin rechtzeitig darüber informiert. Weiters wird im Laufe der Schwangerschaft eine Hebamme kontaktiert, die die werdende Mutter bzw. die junge Familie  während der Schwangerschaft, bei der Geburt und auch die erste Zeit danach begleitet.

Voraussetzungen für eine Hausgeburt:

  • Betreuung durch eine Hebamme
  • Abstimmung mit dem Gynäkologen bzw. der Gynäkologin
  • Wahl einer Kinderärztin bzw. eines Kinderarztes
  • Komplikationslose Schwangerschaft
  • Guter Gesundheitszustand von Mutter und Kind