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Anerkennung der Vaterschaft

Sind die Eltern zum Zeitpunkt der Geburt des Kindes nicht verheiratet, so gilt die Vaterschaft als gesetzlich nicht geklärt. Die rechtliche Vater-Kind-Beziehung wird erst durch die so genannte Vaterschaftsanerkennung hergestellt.

Dieses Dokument ist notwendig, wenn die Eltern des Kindes nicht verheiratet sind oder die Mutter ledig ist und der leibliche Vater in der Geburtsurkunde namentlich festgehalten werden soll.

Als Mutter solltest du nicht auf die Feststellung der Vaterschaft verzichten, denn sie ist Voraussetzung für den Unterhalt, das gesetzliche Erbrecht unehelicher Kinder und den Zuschuss zum Kinderbetreuungsgeld!

Die Anerkennung der Vaterschaft kann freiwillig erfolgen. Bekennt sich der vermeintliche Vater nicht freiwillig zur Vaterschaft, so kann die Mutter als Vertreterin des Kindes auf Feststellung der Vaterschaft klagen. Die Klage muss durch die Pflegschaftsbehörde genehmigt werden und wird beim Bezirksgericht am Wohnort des Kindes eingebracht. Beweismittel zur Feststellung der Vaterschaft ist ein DNS-Gutachten bzw. eine Blutuntersuchung. Weigert sich der vermeintliche Vater, so kann eine Blutabnahme auch erzwungen werden.

Ist der vermeintliche anerkennende Vater minderjährig, so wird für das Vaterschaftsanerkenntnis die Zustimmung seiner gesetzlichen Vertreterin bzw. seines gesetzlichen Vertreters benötigt.