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Babypflege

Im Normalfall benötigt man zur Babypflege recht wenig: Zu Beginn reicht natürliches Mandelöl aus der Apotheke, eine Wundheilsalbe (z.B. Ringelblumensalbe), eine Babybürste mit Naturborsten und eine Babynagelschere.

Es genügt, das Neugeborene anfangs ein Mal pro Woche zu baden – das Wasser sollte ein Temperatur von ca. 37 bis 38 Grad haben und das Baby weder hungrig noch gerade gefüttert. Möchte man einen Badezusatz hinzufügen, so reichen einige Tropfen Mandelöl. Andere Badezusätze sind nicht notwendig, oft sind diese sogar schädlich für die Haut eines Neugeborenen. Ist der Rest der Nabelschnur noch nicht abgefallen, sollte das Kind alleine gebadet werden. Danach kann das Babybad ein Erlebnis für die ganze Familie werden – hat sich der Wochenbettfluss der Mutter eingestellt, so kann auch sie mit dem Baby baden gehen. Wichtig ist, dass das Kind gut gehalten wird, damit es sich sicher und geborgen fühlt! Nach dem Bad wird das Kind sanft trocken getupft.

Bei einem nässenden, wunden Po kann 1 EL Eichenrindenextrakt aus der Apotheke in das Badewasser gegeben werden. Es fördert die Wundheilung und besteht aus natürlichen Inhaltsstoffen. Eichenrindenextrakt empfiehlt sich zudem für die frischgebackene Mutter und wird Sitzbädern beigemengt, um die Wundheilung etwaiger Geburtsverletzungen zu beschleunigen. Auch kann es bei wunden Brustwarzen vorsichtig aufgetupft werden.

Im Winter sollte die Haut des Babys mit einer Fettcreme, z.B. Melkfett oder Vaseline geschützt werden. Starke Sonneneinstrahlung sollte grundsätzlich gemieden werden, wobei von Sunblockern und Sonnencremes mit sehr hohen Sonnenschutzfaktoren abzuraten ist. Bei Babies und Kleinkindern empfehlen sich Sonnencremes auf Mineralbasis mit einem mittleren Sonnenschutzfaktor bis ca. 25. Sonnencremes mit sehr hohem Schutzfaktor weisen auch einen entsprechend hohen Anteil an chemischen Zusätzen auf, die der kindlichen Haut nicht gut tun.