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Bindewindel

Bindewindeln werden auch häufig italienische Windeln genannt und sind meist aus einem elastischen Baumwoll-Strickstoff, häufig von länglicher Form, relativ dünn und am Pobereich breiter als vorne. Am Vorderteil der Windel sind zwei Bänder angebracht. Die Bänder werden rund um das Baby gebunden und fixieren somit die Windel. Auch hier kann eine Wickelklammer den sicheren Halt fördern.

Häufig unterscheiden sich die erhältlichen Fabrikate lediglich von der Tag- und Nachtversion dieser Windel. Die Nachtwindel ist insofern empfehlenswerter, da sie über mehr Saugkraft verfügt als die Tagwindel.

Als zusätzliche Einlage ist das Windelvlies zu nennen. Um den Auslaufschutz zu erhöhen und die Kleidung des Babies trocken zu halten, wird ein Überhöschen übergezogen. 

Die Bindewindel hat gegenüber der klassischen Faltwindel den Vorteil, dass sie durch die Bänder besser fixiert werden kann und einfacher in der Handhabe ist. Da Vorder- und Poteil umgeklappt werden können, ist meist nur eine Größe notwendig. Auch ist dadurch ein bedarfsgerechtes Wickeln möglich. Sie sind günstig in der Anschaffung und trocken relativ schnell. Dennoch ist das Wickeln mit Bindewindeln aufwändiger als andere Wickelsysteme, zumal diese Windeln nach dem Waschen mit einem höheren Aufwand zusammengelegt werden müssen – die Bändchen verknoten sich nämlich manchmal in der Waschmaschine.

Eine ausführliche Wickelanleitung für Bindewindeln findet sich auf der Infoseite zum Thema Stoffwindeln[1].



[1] http://www.naturwindeln.de/wickelanleitungen/bindewindeln.php