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Kündigungs- und Entlassungsschutz

Während der Karenzzeit gilt der Kündigungs- und Entlassungsschutz. Dieser bleibt bis vier Wochen nach Ende der Karenz aufrecht. Auch hier gibt es eine Ausnahme: Wird eine aufgeschobene Karenz in Anspruch genommen, so besteht weder Kündigungs- und Entlassungsschutz noch gibt es finanzielle Leistungen wie zum Beispiel Kinderbetreuungsgeld

Recht auf Information

Der Dienstgeber ist verpflichtet, die karenzierte Mutter bzw. den karenzierten Vater über wichtige betriebliche Geschehnisse (vor allem Konkurs, Ausgleich, betriebliche Umstrukturierungen und Weiterbildungsmaßnahmen) zu informieren.

Hält der Dienstgeber diese Verpflichtung nicht ein, gibt es leider keine Möglichkeit, ihn zu sanktionieren. Daher ist es sinnvoll, während der Karenzzeit Kontakt mit dem Betrieb zu halten. Das erleichtert später auch den beruflichen Wiedereinstieg.

Wenn du erfährst, dass der Betrieb, bei dem du angestellt bist, in Konkurs geht, solltest du möglichst bald den Masseverwalter kontaktieren, um deine Ansprüche zu sichern!