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Mutter-Kind-Pass

Der Mutter-Kind-Pass ist ein kostenloses Dokument zur Gesundheitsvorsorge der werdenden Mutter und des Kindes bis zum 62. Lebensmonat und das unabhängig von der Staatsbürgerschaft der schwangeren Frau. Hier werden alle relevanten gesundheitlichen Daten der Schwangeren und des Kindes erfasst. Dies unterstützt einerseits die Früherkennung von Komplikationen, andererseits erleichtert die Dokumentation die rasche Hilfe im Notfall.

Üblicherweise wird der Mutter-Kind-Pass von der Gynäkologin bzw. vom Gynäkologen oder von der praktischen Ärztin bzw. vom  praktischen Arzt ausgestellt.

Hast du noch keinen Mutter-Kind-Pass bekommen, so solltest du dich noch vor der 16. Schwangerschaftswoche darum kümmern. Du erhältst ihn entweder bei der Gynäkologin, bei der praktischen Ärztin, bei den Bezirksgesundheitsämtern, bei Fachambulatorien der GKK, bei Ambulanzen von Krankenanstalten mit geburtshilflichen Abteilungen und in Schwangerenberatungsstellen.

Die Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen sind kostenlos bzw. von der Ambulanzgebühr befreit, sofern sie bei Vertragsärztinnen der Krankenversicherungsträger in Anspruch genommen werden.

Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen als Voraussetzung für den Erhalt des Kinderbetreuungsgeldes

Der Mutter-Kind-Pass ist gesetzlich nicht vorgeschrieben, jedoch ist der lückenlose Nachweis über die darin enthaltenen Untersuchungen eine Voraussetzung für den Erhalt der vollen Höhe des Kinderbetreuungsgeldes. Kann dieser Nachweis nicht erbracht werden, so wird je nach gewähltem Modell ab einem bestimmten Zeitpunkt lediglich die Hälfte des Kinderbetreuungsgeldes ausgezahlt.

Achtung: Hier sind bestimmte Fristen (siehe unten) einzuhalten!

Im Mutter-Kind-Pass finden sich drei Formblätter. Alle Untersuchungen müssen hier durch Stempel und Unterschrift der jeweiligen Ärztin bestätigt werden. Die Nachweise werden vor Ende des vorgeschriebenen Zeitpunktes eingeschrieben an den zuständigen Krankenversicherungsträger übermittelt.

Schicke die ärztliche Bestätigung über die Untersuchungen rechtzeitig eingeschrieben an die zuständige Krankenkasse, d.h. an die Krankenkasse, bei der du zuletzt versichert warst oder bist. Nur so ist die Auszahlung des vollen Kinderbetreuungsgeldes gewährleistet!

Um auf Nummer sicher zu gehen, empfiehlt es sich, vor dem Einsenden der ausgefüllten Formblätter Kopien ebendieser anzufertigen.

Fristen