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Staatsbürgerschaftsnachweis

Der Staatsbürgerschaftsnachweis ist die Bestätigung darüber, dass das Kind im Besitz der österreichischen Staatsbürgerschaft ist. Dies wird durch Abstammung oder Verleihung erworben.

Ein ehelich geborenes Kind erwirbt die österreichische Staatsbürgerschaft ab dem Zeitpunkt der Geburt, auch wenn nur ein Elternteil die österreichische Staatsbürgerschaft besitzt. Ein unehelich geborenes Kind erwirbt die österreichische Staatsbürgerschaft, sofern die Mutter österreichische Staatsbürgerin ist.

Der Antrag für einen Staatsbürgerschaftsnachweis kann erst nach erfolgter Anzeige der Geburt bei der Gemeinde bzw. beim Magistrat gestellt werden. Liegt der Hauptwohnsitz der Eltern bzw. der Mutter nicht in Österreich, so wird der Staatsbürgerschaftsnachweis von der jeweiligen österreichischen Vertretungsbehörde ausgestellt.

Folgende Unterlagen werden zur Beantragung des Staatsbürgerschaftsnachweises benötigt:

  • Geburtsurkunde des Kindes
  • Bestätigung der Meldung des Kindes
  • Amtlicher Lichtildausweis der Antragstellerin bzw. des Antragstellers 

Wurde das Kind unehelich geboren, so werden zusätzlich die Geburtsurkunde und der Staatsbürgerschaftsnachweis der Mutter benötigt.

Wurde das Kind ehelich geboren, müssen zusätzlich folgende Unterlagen vorgelegt werden: 

  • Heiratsurkunde der Eltern
  • Staatsbürgerschaftsnachweis des Elternteils vorgelegt werden, der die österreichische Staatsbürgerschaft besitzt

Wurde das Kind ehelich geboren, ist die Ehe jedoch nicht mehr aufrecht, so muss der bzw. die AntragstellerIn auch der bzw. die InhaberIn des Sorgerechts sein. Folgende Dokumente werden dann zusätzlich benötigt:

  • Staatsbürgerschaftsnachweis der Antragstellerin bzw. des Antragstellers
  • wenn vorhanden, Scheidungsurkunde
  • wenn vorhanden, Sterbeurkunde

Wird der Antrag auf Staatsbürgerschaftsnachweis nicht von den Eltern oder den Großeltern des Kindes gestellt, so braucht es eine von den gesetzlichen VertreterInnen erteilte Vollmacht.

Der Staatsbürgerschaftsnachweis ist gebührenfrei, sofern er bis zum vollendeten zweiten Lebensjahr des Kindes beantragt wird. Erfolgt der Antrag später, so sind Bundesgebühren in der Höhe von € 28,60 zu entrichten. Die Höhe des Landesabgaben variiert je nach Bundesland.