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Untersuchungen für Schwangere

Die Untersuchungen für Schwangere umfassen:

  • Ausführliche Erhebung der Anamnese
  • Gynäkologische Untersuchung
  • Erhebung von mütterlichen und kindlichen Risikofaktoren
  • Beurteilung der Notwendigkeit weiterer Untersuchungen

Details zu den jeweiligen Untersuchungen finden sich in der Mutter-Kind-Pass-Verordnung 2002.

Das Untersuchungsprogramm für Schwangere

  • 1. Untersuchung bis zum Ende der 16. Schwangerschaftswoche mit Blutuntersuchung
  • 2. Untersuchung zwischen 17. und 20. Schwangerschaftswoche mit interner Untersuchung
  • 3. Untersuchung zwischen 25. und 28. Schwangerschaftswoche mit Blutuntersuchung und oralem Glukosetoleranztest
  • 4. Untersuchung zwischen 30. und 34. Schwangerschaftswoche
  • 5. Untersuchung zwischen 35. Und 38. Schwangerschaftswoche

Die erste Blutuntersuchung umfasst einen Test auf Vorliegen einer Luesinfektion (Syphilis), die Bestimmung der Blutgruppe (inkl. Rhesusfaktor, Hämoglobinwert und Hämatokrit), einen Toxoplasmosetest, die Bestimmung des Rötelnantikörpertiters und einen HIV-Test.

Ultraschalluntersuchungen der Schwangeren werden empfohlen, sind jedoch nicht Voraussetzung für den Erhalt des Kinderbetreuungsgeldes.

Ab 1. Jänner 2011 sind die Durchführung des HIV-Tests und des oralen Glukosetoleranztests Voraussetzung für den Erhalt des vollen Kinderbetreuungsgeldes.

Die erste Untersuchung der Schwangeren hat allerspätestens bis zur 20. Schwangerschaftswoche zu erfolgen, da sonst kein Anspruch auf die volle Höhe des Kinderbetreuungsgeldes besteht.

War die Schwangerschaft jedoch trotz ärztlicher Untersuchung nicht vor der 20. Schwangerschaftswoche feststellbar oder kann die Schwangere glaubhaft machen, dass es keine Veranlassung zu einer entsprechenden Untersuchung gab, aufgrund derer die Schwangerschaft erkannt worden wäre, so gibt es spezielle Regelungen, die sich in der Mutter-Kind-Pass-Verordnung 2002 §6 Abs. 2 finden.