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Wiedereinstieg & Qualifizierung

Möchte man sich nach Ende der Karenzzeit beruflich neu orientieren, so sollte etwa drei bis sechs Monate vor dem geplanten Wiedereinstieg mit dem Arbeitsmarktservice Kontakt aufgenommen werden. Das AMS bietet umfassende Informationen zum Thema Wiedereinstieg, die Informationsveranstaltungen können zumeist auch ohne Vormerkung besucht werden.

Auch kann ein Beratungstermin mit einer AMS-Beraterin bzw. einem AMS-Berater vereinbart werden. Hierfür ist allerdings eine Vormerkung als arbeitsuchend notwendig. 

Das AMS fördert zudem spezielle Aus- und Weiterbildungen, sofern einer der folgenden Punkte zutrifft:

  • Eine Umorientierung ist notwendig, da es im erlernten Beruf an Chancen fehlt.
  • Die früheren Ausbildungen sind veraltet, aktuelle Qualifizierung fehlt.
  • Um die Anstellung behalten zu können, wird eine Zusatzqualifizierung benötigt.

In den meisten Bundesländern gibt es spezielle Förderprogramme für Wiedereinsteigerinnen. Im Folgenden möchten wir noch einige aufgelisten:

Förderungen in Wien

Der Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfond (WAFF) bietet im Rahmen des Programms NOVA vor, während und nach der Karenzzeit Beratung und Berufsorientierungskurse für berufstätige Frauen und Männer an. Unter bestimmten Voraussetzungen fördert NOVA die Kosten von Aus- und Weiterbildung. Gefördert werden volljährige Frauen und Männer, die ihren Hauptwohnsitz in Wien haben.

Weitere Informationen finden sich hier auf der Webseite des WAFF.

Förderung in Niederösterreich

Die NÖ Bildungsförderung fördert Weiterbildungskurse bei anerkannten BildungsträgerInnen. Unter bestimmten Voraussetzungen werden 50% bzw. 80% der Kurskosten rückerstattet, wobei die maximale Förderhöhe bei EUR 2.640 liegt. Gefördert werden Personen, die ihren Hauptwohnsitz seit mindestens einem Jahr in Niederösterreich haben.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Landes Niederösterreich.

Förderungen im Burgenland

Im Burgenland gibt es den so genannten Qualifikationsförderungszuschuss. Dieser kann beantragt werden, wenn Bildungsmaßnahmen absolviert werden, die der beruflichen Weiterbildung dienen. Hier sind bestimmte Einkommensgrenzen zu beachten – diese finden sich auf der Homepage des Landes.

Förderungen in der Steiermark

Die Arbeiterkammer Steiermark fördert Weiterbildungsmaßnahmen während der Karenzzeit und zwar im Rahmen des Karenzbildungskontos. Gefördert werden Kurse von Volkshochschulen und dem Bundesförderungsinstitut bfi, sofern diese mit „AK plus“ gekennzeichnet sind. Diese Förderung kann einmal beantragt werden und beträgt einmalig EUR 1.000.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der AK Steiermark.

Förderungen in Oberösterreich

In Oberösterreich können 75% der Kosten von konkreten und förderungsfähigen Bildungsprojekten gefördert werden, sofern der Antragsteller bzw. die Antragstellerin in Karenz ist, Kinderbetreuungsgeld bezieht oder als WiedereinsteigerIn gilt. Die geförderte Person muss seit mindestens einem Jahr in Oberösterreich beschäftigt sein oder ihren Hauptwohnsitz dort haben.

Weiterführende Informationen rund um Förderung und Förderbeträge gibt es auf der Homepage des Landes Oberösterreich unter „Bildungskonto“.

Förderungen in Salzburg

In Salzburg werden berufsbezogene Bildungsmaßnahmen für arbeitsuchend gemeldete WiedereinsteigerInnen durch den so genannten Bildungsscheck gefördert. Wird dieser in Anspruch genommen, so können bis zu 50% der Kurskosten, rückerstattet werden, wobei der maximale Förderbetrag abhängig ist von der jeweiligen Bildungsmaßnahme. Die geförderte Person muss seit mindestens einem Jahr in Salzburg beschäftigt sein oder ihren Hauptwohnsitz dort haben.

Weitere Informationen finden sich auf der Homepage des Landes unter „Bildungsscheck“.

Förderungen in Tirol

In Tirol gibt es zweierlei Bildungsförderungen: Zum einen kann ein Bildungsgeld beantragt werden, zum anderen sei hier das Modell „Bildungskarenz plus“ genannt. Diese zeitlich begrenzte Spezialförderung soll DienstnehmerInnen auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten im Unternehmen halten. Gefördert werden Aus- und Weiterbildungskosten, die dem Dienstgeber bzw. der Dienstgeberin durch den Dienstnehmer bzw. die Dienstnehmerin entstehen, der bzw. die sich in Bildungskarenz befindet. Es sind verschiedene Voraussetzungen zu beachten.

Weitere Informationen zum Bildungsgeld und Informationen zur Bildungskarenz plus finden sich auf der Webseite des Landes Tirol bzw. hintern den in dieser Zeile verlinkten Stichwörtern.

Förderungen in Vorarlberg

In Vorarlberg können Personen, die nach Zeiten der Kindererziehung und Haushaltsführung wieder in den Beruf zurückkehren wollen, bei berufsspezifischen Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen einen Bildungszuschuss in Anspruch nehmen. Gefördert werden 50% der Kosten, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Maßnahme stehen, der maximale Förderbetrag liegt bei EUR 2.200.

Detaillierte Informationen finden sich unter www.bildungszuschuss.at.